Mächtig(st)er Bankschef der Welt wirbt für Homo-Ehe
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06 Feb 2012
Das amerikanische Investmentbankhaus Goldman Sachs ist in den letzten Jahren im Zuge der Finanzkrise öfter in die Schlagzeilen geraten, als ihm - und vor allem den finanzkräftigen Kunden - lieb war. Nun gerät es abermals in die Medien: Goldman Sachs CEO Blankfein spricht sich für die Homo-Ehe aus.
Erst im September 2008 musste Goldman Sachs, die bis dato mächtigste Investmentbank der Welt, im Rahmen der US-Finanzkrise ihr Geschäftsmodel vom reinen Investmentgeschäft auf das einer 'normalen Geschäftsbank' umstellen. Übrigens fast zeitgleich mit den Investmentbankern von Morgan Stanley. Nachdem bereits zuvor - mehr oder weniger im Zuge der US-amerikanischen Finanzkrise - Bear Stearns, Merrill Lynch und Lehman Brothers als selbstständige Investmenthäuser zu existieren aufgehört hatten, bedeutete das das Ende der reinen Investmentbanken, die jahrzehntelang als Trägerinnen der New Yorker Wall Street galten.
Nun gerät Goldman Sachs abermals in die Schlagzeilen, nämlich durch seinen Präsidenten Lloyd Craig Blankfein. Blankfein, der nicht zuletzt durch seine enormen Verbindungen immer noch als einer der mächtigsten Banker der Welt gilt, wirbt in einem Werbespot für die Homo-Ehe.
Hier siehst du das Video: Lloyd Blankfein for Americans for Marriage Equality.
Gedreht wurde und veröffentlicht wird das Video im Rahmen einer Kampagne für die Homo-Ehe der amerikanischen Organisation 'Human Rights Campaign', die sich für eine landesweite Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe einsetzt.
Das der doch als eher konservativ geltende Banker in Bezug auf gleichgeschlechtliche Ehen eine durchaus liberale Einstellung hat, bewies er allerdings auch bereits im Zuge der Diskussion um eine Einführung im US-Bundesstaat New York. Bereits damals hatte sich Blankfein in einem Schreiben an die Parlamentarier für die Legalisierung der Homo-Ehe stark gemacht.







