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Verlockung der Meere: Drogen, Sex und Selbstmord

Die Allure of the Seas (Verlockung der Meere) kommt mit ihren Gay-Kreuzfahrten nicht aus den Schlagzeilen: War es im letzten Februar die Verhaftung eines Drogendealers, ist es nun der vermutliche Tod eines Passagiers, den etliche Gäste der Kreuzfahrt vom Balkon seiner Außenkabine im 11. Stock stürzen sahen.

Letztes Jahr mussten wir berichten, dass die US-amerikanischen Zollbehörden während einer Gay-Kreuzfahrt auf dem derzeit größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der 'Allure of the Seas', einen Drogendealer verhafteten: 142 Ecstasy-Pillen, 2.83 Gramm Methamphetamin, Ketamin und 51.020 USD Bargeld wurden in der Kabine des 51-jährigen Reisebürobesitzers Steven Barry K. aus West-Hollywood gefunden (wir berichteten hier).

Auch heuer fand diese Kreuzfahrt mit rund 5.500 Gästen von Ft. Lauderdale über Labadee auf Haiti und der Costa Maya nach Cozumel in Mexico und zurück wieder statt. Gestartet wurde am 29. Jänner, die Rückkehr soll am 5. Februar erfolgen. Einer der Passagiere wird jedoch dann nicht mehr an Bord sein, denn ein 30-jähriger britischer Staatsbürger wird seit Freitag vermisst. Wie der Kreuzfahrtveranstalter mitteilt, wollen mehrere Personen den Mann vom Balkon seiner Außenkabine im 11. Stock des Schiffes ins Meer stürzen gesehen haben. Nachdem Suchaktionen an Bord und Lautsprecherdurchsagen keinen Erfolg brachten, wurde die US-amerikanische und die mexikanische Küstenwache verständigt.

Derzeit wurde jedoch weder der Mann noch seine Leiche gefunden. Über die Ursache seines Todes ist daher noch nichts bekannt. Es kann sich dabei sowohl um einen Unfall als auch um Selbstmord oder um Selbstüberschätzung durch ein durch Drogen getrübtes Bewusstsein handeln.

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