Mike Shiva kommt nach Morddrohung nicht zur Streetparade
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06 Aug 2009
Thun: Armer Mike Shiva: Erst der nervigste, dann der unerotischte Schweizer, und nun will man nicht einmal bei der Streetparade.
Am nächsten Samstag findet in der Schweiz die Streetparade statt. Einer wird jedoch fehlen: Der erst letztes Jahr zum 'nervigsten Schweizer' gewählte TV-Hellseher Mike Shiva, seit einiger Zeit auch von Puls 4 nach Österreich importiert, bleibt wegen einer Morddrohung dem Techno-Event fern. Dabei wollte er diesem Fest ganz besonders positive Energie spenden und hat dafür sogar gemeinsam mit dem Schweizer Star-DJ Energy eine 'Streetparade-Hymne' mit dem Titel 'Feels so right' geschrieben.
Nachdem er nun jedoch einen anonymen Brief erhalten hat, in dem im das Erschiessen angedroht wird, wenn er zur Parade kommen sollte, wird er lieber zuhause in Thun bleiben. Das geschehe auf Anraten seines Managements, wie Shiva betonte. Verwunderlich: Mit seinen hellseherischen Fähigkeiten hätte er dazu doch eigentlich kein Management benötigt, sondern einfach selbst in seine Zukunft blicken können.
Dem Vernehmen nach soll jedoch die Entscheidung über seine Nicht-Teilnahme gemeinsam mit dem Veranstalter der Parade getroffen worden sein. Die Organisatoren sollen nämlich nicht ganz unglücklich darüber sein, kämpfen sie doch mit einem eher negativen Image der Parade. Da kommt ein ravender Hellseher, der auch homoerotischen Abenteuern nicht abgeneigt ist, offenbar nicht gerade gelegen.
Möglicherweise müssen wir daher auch auf ein eigenes Shiva-Rave-Album verzichten, das bei Erfolg des Erstlingswerkes für Herbst geplant war.
Bild: Shiva mit DJ Energy (ZVG/fotomontage gayösterreich)




