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Nach Liebe auf Parkplatz räuberisch erpresst.

St.Gallen: Statt der großen Liebe wollte ein 25-jähriger Bosnier plötzlich Geld. 4.000 CHF soll er von einem Liebhaber nach einem Treffen auf einem Parkplatz erpresst haben. Gestern stand er deshalb und wegen anderer Straftaten vor Gericht.

Der Homosexuelle aus Weesen (St. Gallen) war auf der Suche nach der Liebe - ein 25-jähriger Bosnier offenbar nur auf der Suche nach Geld. Obwohl in Bosnien verheiratet, spielte der 25-jährige dem Weesener vor, homosexuell zu sein und sich mit diesem eine Beziehung vorstellen zu können. Dazu traf man sich auf einem Parkplatz in St. Gallenkappel. Nach dem Austausch von Zärtlichkeiten forderte der 25-jährige dann jedoch unvermittelt Geld. Als das der Weesener verweigerte, bedrohte ihn der Bosnier mit einem scharfen Gegenstand und damit, ihn zu erschiessen. Nackt und mit Klebeband gefesselt musste der Weesener dann seine Bankomatkarte herausgeben und den Pin-Code verraten. Der Bosnier fuhr mit ihm zu etlichen Bankomaten und hob dort insgesamt rund 4.000 CHF ab. Erst in Zürich ließ der Täter das Opfer frei.

Gestern stand der 25-jährige nun wegen räuberischer Erpressung und einiger anderer Straftaten vor dem Kreisgericht in Uznach (St. Gallen). Auch seine Ex-Freundin und einen Arbeitskollegen soll er um Geld betrogen sowie in mehreren Hotels Zechprellerei begangen haben. Der Bosnier, der seit Herbst 2010 in Untersuchungshaft sitzt und keine Arbeitserlaubnis für die Schweiz hat, zeigte sich geständig. Das Gericht verurteilte ihn zu 33 Monate Haft, 16 davon unbedingt.

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