Erster Boyclub Österreichs in Wien eröffnet
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14 Jan 2012
Was in etlichen europäischen Großstädten längst nichts Außergewöhnliches mehr ist, gibt es nun auch in der österreichischen Bundeshauptstadt: In der Hetzendorferstraße 150 im 12. Wiener Gemeindebezirk eröffnete der erste offizielle Boy-Club Österreichs.
Zugegeben: Manchmal ist es nicht leicht, die passende Begleitung für den Abend zu finden. Schon gar nicht, wenn man sich vielleicht in einer fremden Stadt aufhält. Natürlich gibt es die Möglichkeit, sich 'das fehlende Gegenstück' über das blaue Einwohnermeldeamt zu finden. Allerdings hat man dort außer einem anonymen Profil nicht wirklich viel. Was, denn der Mann der Träume dann trotz fixer Zusage doch nicht erscheint? Von anderen unliebsamen Überraschungen wie plötzliche Preiserhöhungen, mögliche Erleichterungen um mehr Wertgegenstände als geplant bis hin zu erhöhten Gesundheitsrisiken aufgrund fehlender Untersuchungen wollen wir gar nicht reden. Es reicht, wenn man davon in regelmäßigen Abständen in den Polizeiberichten lesen muss.
Was demnach bereits in etlichen Metropolen Europas eine Selbstverständlichkeit ist, gibt es nun auch in Wien: Den ersten österreichischen Boy-Club. In dem kleinen Haus im 12. Wiener Gemendebezirk mit dem diskreten Eingang kann man nicht nur gemütlich chillen, sondern auch mit netten Boys Kontakt aufnehmen. Bei gegenseitigem Gefallen sollte es dann keine Schwierigkeit mehr sein, die neu entstandene 'Beziehung' in einer der Räumlichkeiten des Klubs entsprechend zu vertiefen. Dabei hat man natürlich die Garantie, dass das Gegenüber nicht nur kein Unbekannter ist, sondern auch die vorgeschriebenen wöchentlichen Gesundheitsuntersuchungen ordnungsgemäß erledigt hat.
Der Klub befindet sich in einem kleinen Haus in der Hetzendorferstraße 150 und kann durch einen diskreten Seiteneingang betreten werden. Das Menü ausgewählt werden kann dann in einer gemütlichen Lounge. Ist man sich dann handelseins geworden, so stehen mehrere Zimmer für eine Vertiefung der Beziehung zur Verfügung. Überraschend, dass die Kosten dieser Unterhaltung das Budget des Kunden trotzdem teilweise sogar geringer belasten als so manche Vorstellung im blauen Einwohnermeldeamt.
Bilder: gayösterreich.at



