Transsexueller missbraucht Kampfhunde
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24 Mär 2010
Laibach: Zwei von Transsexuellem sexuell missbrauchte Kampfhunde und deren Rache am Täter bringen die Regierung in Schwierigkeiten.
Zwei Bullmastiffs, die eigentlich wegen ihrer Gefährlichkeit bereits eingeschläfert hätten werden sollen, jedoch von ihrem Besitzer, einem transsexuellen Prominentenarzt, mit zweifelhaften Gutachten wieder zurückgeholt und sexuell missbraucht wurden, sorgen mit undurchsichtigen Verwicklungen höchster Regierungsmitglieder für Aufregung in Slowenien.
Eine mehr als seltsame Story, die zwischenzeitlich bereits im Parlament für skandalträchtige Aufregung sorgt, spielt sich derzeit in Slowenien ab: Am 2. Februar wurde der bekannte Prominentenarzt Sašo B. grausam von seinen beiden Bullmastiff verstümmelt, tot aufgefunden. War zuerst die Schuld am Tod des bekannten Arztes den Kampfhunden zugerechnet worden, kamen zwischenzeitlich immer mehr Details des Todesfalles ans Licht. Vor allem wohl deshalb, weil auf unerklärlichem Weg - und höchstwahrscheinlich illegal - Tatortfotos den Medien zugespielt wurden. Diese zeigen die grausam verstümmelte Leiche des Arztes, der nackt im Hundezwinger liegt. Neben ihm ein Umschnalldildo. Nachdem nun auch die Medien 'Blut geleckt' hatten, wurde schnell auch das Autopsieergebnis der von der Polzei getöteten Hunde und weitere Details bekannt: Die beiden Kampfhunde waren offenbar systematisch von ihrem Besitzer sexuell missbraucht worden. Der Umschnalldildo war deshalb erforderlich, weil Sašo B. als Frau geboren wurde und geschlechtsanpassende Operationen nicht durchführen hatte lassen.
Wie das Foto an die Medien gelangen konnte, ist derzeit ebenso Gegenstand von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wie mehrere undurchsichtige andere Umstände. So wurde bekannt, dass die ermittelnde Polizei nach dem Auffinden der Leiche nicht wie vorgeschrieben die Staatsanwaltschaft, sondern zuerst den Anwalt des Toten - zufällig der Lebensgefährte der slowenischen Innenministerin - verständigt habe. Dieser hatte zuvor eine angeblich rechtswidrige Rückgabe der beiden Hunde an den Arzt erwirkt. Die beiden Bullmastiffs waren nämlich, nachdem sie mehrmals Personen angefallen und verletzt haben sollen, nach Ansicht der zuständigen Veterinärverwaltung der Republik Slowenien als gefährlich eingestuft gewesen und hätten zur Einschläferung in ein Tierheim verbracht werden sollen. Bei Gericht bestätigte dann jedoch ein vom Anwalt des Toten bestellter Gutachter - zufällig ein Onkel der Innenministerin - die Ungefährlichkeit der beiden Tiere und der Richter - zufällig ein Bruder des Justizministers - verfügte die Rückgabe an den Arzt. Zwischenzeitlich gibt es fast kein hohes Regierungsmitglied mehr, dass nicht in irgendeiner Weise mit dem Fall beschäftigt ist. Der für die Veterinärverwaltung zuständige Landwirtschaftsminister ist - allerdings aufgrund einer angeblichen Korruptionsäffäre - zurückgetreten. Innenministerin und Justizminister weisen jeden Vorwurf der Begünstigung oder des Eingriffs in die Ermittlungen zurück. Der Ministerpräsident spricht von einer Verschwörungstheorie, die Opposition von einem Vertuschungsskandal und die Linksdemokraten, Koalitionspartner der regierenden Sozialdemokraten, drohen mit dem Ausstieg aus dem Koalitionsvertrag. Wie weit sich diese 'Affäre' noch entwickeln wird, ist derzeit kaum abzusehen.
Bild: pedigree symbolbild







