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Islamisten wegen Schüren von Hass gegen Homosexuelle verurteilt

In der mittelenglischen Stadt Derby wurden fünf streng gläubige Muslime dafür verurteilt, weil er auf Flugblättern die Todesstrafe für Homosexuelle forderte. 'Er habe nur seine Pflicht getan', gaben sie als Rechtfertigungsgrund an.

Der 28-jährige Kabir Ahmed und zwei weitere Männer im Alter zwischen und Jahren hatten auf Flugblättern, die sie auf der Straße verteilten und in Postkästen warfen, die Todesstrafe für Homosexuelle gefordert. Vor Gericht gaben sie zu ihrer Verteidigung an, es wäre ihre Pflicht als Muslime gewesen, die Menschen über das Wort Gottes und das, was im Islam gelehrt werde, mitzuteilen. Auf dem mehrseitigen Flugblatt war das Bild einer gehängten Schaufensterpuppe zu sehen und zu lesen: '... das Todesurteil ist der einzige Weg, dieses unmoralische Verbrechen einer korrumpierten Gesellschaft zu bestrafen.' Damit, so der weitere Text, würden andere Personen davon abgehalten, dieser Krankheit zu verfallen. Dies, so Ahmed, würde der islamische Gott definitiv fordern. Die einzige Unklarheit, die zwischen den Gelehrten bestehe, wäre der Weg, wie die Todesstrafe an Homosexuellen vollstreckt werden solle: Entweder von einem hohen Gebäude oder einem Berg hinabstossen oder einfach zu Tode steinigen.

Das Krongericht in Derby sah dies jedoch nicht so: Wie der Staatsanwalt ausführte, wäre die Broschüre kein Werk zur Weiterbildung, sondern einfach nur 'bedrohlich, beleidigend, erschreckend und bösartig'. Diese Ansicht vertrat auch der Richter und verurteilte alle drei Angeklagten wegen Anstiftung zu Hass aufgrund der sexuellen Ausrichtung. Es war die erste diesbezügliche Verurteilung, die seit dem Inkrafttreten des Gesetzes im Jahr 2010 erfolgte. Zwei weitere in diesem Fall angeklagte Männer wurden hingegen freigesprochen.

Keiner der Verurteilten nahm das Urteil an. Alle Drei legten Berufung ein. Es war das erste diesbezügliche Urteil, dass seit 'das Schüren von Hass gegen homosexuelle Menschen' 2010 strafbar wurde, gefällt wurde.

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