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Wake up, Bitch! Der Gay-Kaffee ist fertig...

Vorbei ist die Zeit, als Peter Cornelius noch zärtlich mit 'Der Kaffee ist fertig...' weckte. Heute heißt das 'Wake Up, Bitch! (Wach auf, Schlampe!)', und serviert wird dann der weltweit erste Gay-Kaffee, der zur Feier der Legalisierung der Homo-Ehe in New York seit heuer in einer Rösterei in Massachusetts erhältllich ist.

1980 hatte der österreichische Popsänger Peter Cornelius mit dem Song 'Der Kaffee ist fertig' seinen ersten großen Erfolg auch außerhalb Österreichs: "Der Kaffee ist fertig, klingt das net unheimlich zärtlich. Der Kaffee ist fertig, klingt das net unglaublich lieb", sang der zwischenzeitlich bereits 60-jährige Sänger damals.

Doch in den letzten 31 Jahren hat sich das doch entscheidend geändert: Jetzt heißt es 'Wake Up, Bitch! (Wach auf, Schlampe!)' oder in der abgeschwächten Version 'Wake up and Taste the Gay! (Wach auf und schmeck das Homosexuelle!)', und in der Kaffeemaschine bruzzelt der weltweit erste homosexuelle Kaffee.

Immerhin ist dieser Kaffee 100% Fair Trade, die Bohnen dazu stammen aus Nicaragua und geröstet wird er von Melissa Krüger und ihrer Partnerin Mary in Williamsburg im US-Bundesstaat Massachusetts. Krüger begann 2004 mit einem kleinen Kaffeekiosk in der nähe einer Schule in Northampton, bis sie einige Jahre und etliche Reisen nach Nicaragua später ihre erste kleine Kaffee-Rösterei aufmachte. Die Idee, einen 'Gay-Coffee' auf den Markt zu bringen, kam ihr eigenen Angaben zufolge Anfang dieses Jahres, als sie mit ihrer Partnerin über die Legalisierung der Homo-Ehe sprachen und im Fernsehen die Bilder eines frisch verheirateten Paares in New York sahen. Mit ihren Kaffeetassen prosteten sich die beiden zu, und "mit einem Klick war die Idee zum Gay-Kaffee geboren", wie Melissa Krüger sagt. "Am Zusammentreffen zwischen historischem Moment der Erfüllung grundlegender Bürgerrechte und dem morgendlichen Ritual des gemeinsamen Trinkens exquisiten Kaffees wurde Gay Coffee konzipiert als perfekte Zusammenführung dieser zwei starken Themen."

Übrigens: 1% des Reingewinnes aus dem Kaffeeverkauf gehen an den Fond des nationalen Schwulen und Lesben Verbandes.

Bild: Gay-Coffee

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